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  • Roman Schnellbach

Nun hast Du es also getan - Tränen zu Ostern

ich habe das in einem Telegram Kanal gefunden, weiß die Quelle nicht, möchte es aber dennoch hier einstellen…


Ein Freund hat vor ein paar Tagen erzählt, dass seine Eltern ihm erzählt hätten, dass sie sich nun impfen lassen werden. Er hat so viel uns so lange mit ihnen über die Gegenargumente geredet und sie nicht Überzügen können. Er musste einsehen, dass er ihnen die Freiheit lassen muss, diesen Weg zu gehen. Das zu respektieren, bei nahestehnden ist nicht leicht. In beide Richtungen nicht. Er sagte, er habe vor Wut sein Handy auf den Boden geschmissen… 


Tränen zu Ostern

Nun hast du es also getan. Du, mein Lieblingsmensch, du bist geimpft.

Wie sehr habe ich in den vergangenen Monaten gehofft, gebetet, an dich gedacht. Wie oft habe ich mir gewünscht, dass du diese Entscheidung nicht treffen wirst. Wie oft habe ich gehofft, dass du in den Austausch gehst mit denen, die so denken wie ich.

Auf meine Hinweise bist du nicht eingegangen. Ich habe akzeptiert, dass ich nicht die bin, mit der du darüber reden möchtest. Doch es gab so viele andere. Ich wusste von ihnen. Ich weiß von ihnen. Ich weiß von dem Schlaganfall deiner Schwester, Tage nur nach der fatalen Spritze. Doch es hielt dich nicht davon ab. Deine Entscheidung. Meine Trauer.

Meine Fassungslosigkeit. Einmal mehr Fassungslosigkeit. Einmal mehr beten.

Himmel hilf. Sei gnädig. Lass es zu keinen Nebenwirkungen kommen. Bitte nicht auch noch dieser Lieblingsmensch. Soviel stelle ich mir noch vor für unsere Zukunft. So viele Momente, in denen ich ihn noch bei mir haben möchte. Himmel hilf. Lass zu, dass meine Bilder sich erfüllen werden.

Die Tränen laufen. In meinem Versuch, deine Entscheidung als deinen freien Willen zu akzeptieren. Deine Entscheidung zu lieben, so wie ich dich liebe.

Mein Versuch, bedingungslos zu lieben. Der mir heute nicht gelingt. Ich spüre sie, diese Frage in mir: „Wie konntest du nur?“ Denen Glauben schenken, die Sicherheit versprechen. Denen Glauben schenken, deren Weg in die Freiheit nur über das Impfen gehen wird. Denen Glauben schenken, die für mich doch so gar kein bisschen dein Wohl im Sinne haben.

Du mein Lieblingsmensch. Ich kann es nicht ändern. Du hast deine Wahl getroffen. Ich habe meine Wahl getroffen. Ich liebe dich. Noch immer. Natürlich – noch immer. Möge unser gemeinsamer Weg noch ein langer sein.

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