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  • Roman Schnellbach

Craniosakrale-Therapie

Aktualisiert: 18. Mai 2020

Samstag 16.05.20

Schon im Januar, sah ich im Aufzug des Therapiezentrums einen Aushang, von Iris Macioschek, die Ihre unterstützende Craniosacrale Therapie hier im Zentrum der Rehabilitation anbietet.

Durch meinen langen Erfahrungsweg, in den fast 26 Jahren, habe ich selbst schon einig Therapieformen, außerhalb der schulmedizinischen Welt, kennen gelernt. Mit Shiatsu hab ich lange gearbeitet, auch Ostheopatie kenne und schätze ich, Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) und auch den einen oder anderen spirituellen oder geistigen Heilungsansatz habe ich gelesen, erlernt, erlebt, gelebt, praktiziert, angewendet und ausprobiert. Und in allen diesen Dingen stecken Wahrheiten. Wahrheiten, die nicht immer für jeden und nicht zu jedem Zeitpunkt passen. Aber die dennoch für mich immer Türöffner waren, mein Denken und Handeln und auch Fühlen, neu zu betrachten.


Ich hatte vor ein paar Tagen mit Marco (Physiotherapeut) über das Loslassen gesprochen. Über den Prozess eine Realität annehmen zu lernen und sie dennoch nicht als Endpunkt hinzunehmen.

Über den Prozess, sich selbst immer noch in einer anderen Form sehen zu dürfen, sich selbst als den GEHENDEN Menschen zu betrachten und an diese Realität auch zu glauben. Das hier ist nur meine persönliche Meinung und Erfahrung, aber ich, und das höre ich auch von anderen Mitkämpfern hier, ich finde, dass man immer offen dafür sein sollte, neues zu probieren. Und Marco sagte zu mir, dann könnte für mich Cranio auch etwas sein. Und ich habe für Freitag Nachmittag einen Termin vereinbart.

Und es passt so genau, weil das der Tag war, an dem diese Verletzung am Oberschenkel mir den ersten richtigen Dämpfer hier verpasste.


Und mit Iris (www.cranio-bretten.de) besprach ich all das, was mir vor 26 Jahren passiert war, aber auch die Veränderungen in der Zeit bis heute - geänderte Sichtweisen, Selbsteinsichten, Erkenntnisse und Weltanschauungen? Sehr inspirierend.

Ihr Bericht auf Ihrer Webseite unter „Über mich“ mit dem Titel „Wer Dich berührt“ (http://cranio-bretten.de/wer-dich-beruehrt) ist so faszinierend. Da möchte ich gar nichts hinzufügen. Einfach schön, solchen Menschen begegnen zu dürfen.

Pure Inspiration.


Die Behandlung, eine Stunde, bringt so viel Ruhe in den Körper, wenn Du in der Lage bist, das zuzulassen. Wenn Du in Dich hineinfühlen kannst, an angenehme Stellen und Energieflüsse, die im Gleichklang sind, genauso wie an Stellen hinspüren, die unter Spannung stehen. Es ist sehr schwer zu beschreiben, was im Körper für Bewegungen und Flussbewegungen entstehen können, von ganz hauchzarten, gedanklichen oder nervlichen Reizen bis zu Muskelbewegungen, die nicht aktiv von mir gesteuert werden.

Hochgenuss und Entspannung pur.

Doch heute morgen dann ein mir völlig unbekanntes Bild. Ein angeschwollener linker Fuß und ein total angeschwollener, heißer, spannender und brennender, rechter Oberschenkelstumpf. Das erschreckte mich nicht so sehr, denn ich weiß, dass solche Behandlungen auch zu starken körperlichen Reaktionen führen können.

Und dann ließ ich es eine der Pflegerinnen hier ansehen, Nicole, die auch examinierte Krankenschwester ist. Wunde noch mal etwas abgepolstert… aber auch sie sagte, dass das durchaus verständlich sei, bei Verletzung auf der einen Seite, drei Wochen Volldampf und dann noch Cranio. Kein so großes Wunder. Und dann hatte ich auch Iris vom Resultat ihrer Behandlung geschrieben, einfach, weil ich sie es wissen lassen wollte. Sie hatte nichts falsch gemacht. Gar nicht. Nur dachte ich, dass es gut ist, dass sie es weiß und nicht erst Montag erfährt, wenn ich den nächsten Termin bei ihr habe.

Und sie schreibt mir zurück, dass es wirklich damit zusammen hängen kann und sie mir anbietet, gleich heute noch mal vorbei zu kommen und mich noch mal eine Stunde zu behandeln. Damit hatte ich nun gar nicht gerechnet und mich dann aber getraut, das Angebot anzunehmen.

Ich kann wirklich nicht beschreiben, was das für ein Gefühl ist, in dem ich hier leben darf. Ich fühle mich so aufgehoben, so behütet, so beschützt, dass ich so sicher bin, dass alles gut werden wird. Und ganz besonders wird mir immer noch mehr klar, wo ich es doch so deutlich immer schon weiß, dass die Liebe von und zu meiner Frau, der absolute Dreh- und Angelpunkt in dieser Geschichte ist. Ja, es ist mein Wille, es ist meine Energie gerade hier und jetzt. Aber ohne diesen Unterbau, der seit 1993 so vieles trägt, ginge all das hier für mich sicher nicht so, wie es jetzt möglich ist.


Also hatte ich von 17 - 18 Uhr noch mal den Genuss von ihr behandelt zu werden und sehe jetzt dem Heilungsprozess ganz gelassen entgegen, oder zu, und werde heute Nacht ganz ruhig schlafen können.

Foto: FotoGrafie-Aktiv, Bretten, Bettina Barta-Sienel


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